hans-wolfgang
August 11th 1952  (Age 64)
Male
Erlangen
Some things in life are bad
They can really make you mad
Other things just make you swear and curse.
When you're chewing on life's gristle
Don't grumble, give a whistle
And this'll help things turn out for the best...
And...always look on the bright side of life...
Always look on the light side of life...
If life seems jolly rotten
There's something you've forgotten
And that's to laugh and smile and dance and sing.
When you're feeling in the dumps
Don't be silly chumps
Just purse your lips and whistle - that's the thing. And...always look on the bright side of life...
Always look on the light side of life...
For life is quite absurd
And death's the final word
You must always face the curtain with a bow.
Forget about your sin - give the audience a grin
Enjoy it - it's your last chance anyhow.
So always look on the bright side of death
Just before you draw your terminal breath
Life's a piece of shit
When you look at it
Life's a laugh and death's a joke, it's true.
You'll see it's all a show
Keep 'em laughing as you go
Just remember that the last laugh is on you.
And always look on the bright side of life...
Always look on the right side of life...
(Come on guys, cheer up!)
Always look on the bright side of life...
Always look on the bright side of life...
(Worse things happen at sea, you know.)
Always look on the bright side of life...
(I mean - what have you got to lose?) (
You know, you come from nothing - you're going back to nothing.
What have you lost? Nothing!)
Always look on the right side of life

The world today is absolutely cracked.
With nuclear bombs to blow us all sky high.
There's fools and idiots sitting on the trigger.
It's depressing, and it's senseless, and that's why...
I like chinese, I like chinese,
They only come up to you knees,
Yet they're always friendly and they're ready to please.
I like chinese, I like chinese,
There's nine hundred million of them in the world today,
You'd better learn to like them, that's what I say.
I like chinese, I like chinese,
They come from a long way overseas,
But they're cute, and they're cuddly, and they're ready to please.
I like chinese food,
The waiters never are rude,
Think the many things they've done to impress,
There's maoism, taoism, I-ching and chess.
I like chinese, I like chinese, I like their tiny little trees,
Their zen, their ping-pong, their ying and yang-eze.
I like chinese thought,
The wisdom that Confucius taught,
If Darwin is anything to shout about,
The chinese will survive us all without any doubt.
So, I like chinese, I like chinese,
They only come up to you knees,
Yet they're wise, and they're witty, and they're ready to please
Wo ai Zhong-guo ren [Wo, I chumba run]
Wo ai Zhong-guo ren Wo ai Zhong-guo ren Ni Hao Ma?
Ni Hao Ma? Ni Hao Ma? Zai zhen [Ne hamma? ... Chi Chen]
I like chinese, I like chinese,
They're food is guaranteed to please,
A fourteen, a seven, a nine and lichese
I like chinese, I like chinese,
I like their tiny little trees,
Their zen, their ping-pong, their yin and yang-eze
I like chinese, I like chinese,

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Friday, March 18, 2016
Wenn ich mein Feuer kontrolliere, geht es aus. Freie Energie wird zum Wildfeuer.

Ich muss mehr zulassen, ich kontrolliere noch immer.
Es scheint mir, dass ich mein ganzes Leben lang mich kontrolliert habe und dass ich es nie so weit habe kommen lassen, dass mein Leben wild wird, aus Angst vor Wildheit. Das ist normal, denn so bin ich erzogen worden.
Doch die Existenz will mich komplett zerstoeren, so dass Neues moeglich wird. Denn nur, wenn ich mich leer mache, ist in mir genuegend Raum vorhanden, dass Neues hereinkommen kann. Sobald ich mit dem Kontrollieren aufhoere, nimmt etwas von mir Besitz, das groesser ist als ich. Aber die Angst, fremdgesteuert zu sein, wird zum Problem.
Dann habe ich Angst vor der Liebe, denn die Liebe nimmt Besitz von mir. Dann habe ich Angst vor Meditation. Dann habe ich Angst vor allem, was tiefer geht als meine Kontrolle gehen kann, was ueber meine Kontrolle hinausgeht. Das Leben ist jenseits von meiner Kontrolle. Ich kann es geniessen, aber ich kann es nicht kontrollieren. Ich kann es leben, aber ich kann es nicht kontrollieren. Ich kann es tanzen, aber ich kann es nicht kontrollieren. Es kontrolliert mich.
Normalerweise sagt man, dass wir atmen, aber das ist nicht wahr, das Leben atmet mich. Aber ich halte mich immer noch fuer den, der alles selber macht, und das bringt mich in Probleme.
Meine Energie kann wild sein, wenn ich sie nicht kontrolliere. Also lasse ich meiner Energie freien Lauf, zum wilden Feuer zu werden.



Posted at 03:29 am by hans-wolfgang
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Monday, February 15, 2016
Mein bewusstes Denken ist nur die Spitze des Eisbergs meines Bewusstseins.

Das Unterbewusstsein ist neunmal groesser als das Bewusstsein; es birgt gewaltige Schaetze, all die Erinnerungen an meine Vergangenheit. Und unter dem Unterbewusstsein befindet sich das kollektive Unterbewusstsein. Man kann auch in das kollektive Unterbewusstsein hinabsinken, beim ersten Mal mit Hilfe eines anderen. Das war frueher die Arbeit einer Mysterienschule, dass der Meister mich langsam mitnimmt hinunter in das Unterbewusstsein und dann in das kollektive Unterbewusstsein. In meinem kollektiven Unterbewusstsein befinden sich Erinnerungen an meine frueheren Leben als ein Tier, als ein Vogel.
Unterhalb des kollektiven Unterbewusstseins befindet sich das kosmische Unterbewusstsein. Man kann ganz langsam immer tiefer gehen, und das kosmische Unterbewusstsein beinhaltet die Erinnerungen an meine frueheren Leben als ein Baum, ein Rosenbusch, ein Stein.
Das Denken ist also nicht nur das, was ich kenne. Es gibt noch viel zu entdecken in meinem eigenen Denken. Es gehoert zu mir, es ist vorhanden, aber nicht leicht zugaenglich. Es gibt Gruende, warum es nicht leicht zugaenglich ist. Die Natur erschafft die Barrieren, denn es wuerde mich verwirren, wenn es keine Barrieren geben wuerde zwischen dem Bewusstsein, dem Unterbewusstsein, dem kollektiven Unterbewusstsein und dem kosmischen Unterbewusstsein. Sogar schon dieses kleine Alltagsbewusstsein, das was ich als meinen Verstand kenne, ist schon so verwirrend und so verstoerend. Wenn ich von Anfang an wuesste, das ich schon seit Jahrtausenden gelebt habe, wuerde ich natuerlich ganz durcheinander sein, ich wuerde voellig durchdrehen.
Das ist der Grund, warum die Natur immer wieder Barrieren errichtet zwischen meinen frueheren Existenzen und nur Erinnerungen an dieses Leben zulaesst.



Posted at 01:58 am by hans-wolfgang
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Thursday, January 21, 2016
Der Wunsch ist die Mutter aller Probleme.

Wenn ich meine Symptome verschiebe, gehe ich nur von einer Illusion zu einer anderen. Viel hilft das nicht.
Ich gehe von einem Problem zum anderen....aber das Grundproblem bleibt bestehen. So kann ich meine Probleme nicht loesen -- ich muss herausfinden, wo die Probleme entstehen.
Dann ist Wut nicht mein Grundproblem, dann ist Sex nicht mein Grundproblem, dann ist Gier nicht mein Grundproblem, dann ist auch nicht Aggression oder Gewalt mein Problem. Mein Grundproblem ist der Wunsch, die Sehnsucht -- und alle anderen Probleme entstehen aus dem Wuenschen. Habe ich erst mal die Wurzel begriffen, dann verschwindet nach und nach der ganze Baum.



Posted at 01:20 am by hans-wolfgang
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Tuesday, November 24, 2015
Friedrich Nietzsche zog die Freiheit der Religion vor

Friedrich Nietzsche war der einzige grosse Denker, der keine blinde Gefolgschaft um sich scharte. Er blieb abseits und alleine. Alles, was er forderte, war, dass man ihm bloss zuhoert. Niemals forderte er Glauben oder Hingabe und unterscheidet sich hierin von vielen Religionsgruendern, die spirituelle Sklavenhalter waren.
Friedrich Nietzsche irrte sich an vielen Punkten, aber er war sicherlich ein Mann, der die Freiheit liebte und die Individualitaet des anderen so sehr respektierte, dass er den anderen nicht  dazu bekehrte, ein Nachfolger zu werden. Denn jemanden zur Nachfolge zu bekehren bedeutet, ihn zu zerstoeren, seine Authentizitaet zu blockieren, ihn zu einem Heuchler, zu einem spirituellen Sklaven zu machen. Und das haben alle Religionsgruender getan. Sie haben auf der ganzen Welt die spirituelle Sklaverei begruendet.
Das zumindest hat Nietzsche nicht verbrochen. Er waere dazu faehig gewesen, weitaus faehiger als ein Jesus, Mohammed, Moses oder Krishna, Leute zu beeinflussen und eine blinde Gefolgschaft um sich zu sammeln. Aber weil er dies nicht tat, verdient er grossen Respekt.



Posted at 02:09 am by hans-wolfgang
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Friday, November 20, 2015
Nur Glueck macht Sinn, sonst wuerde es sich nicht so gut anfuehlen.

Ich stelle mir mal vor, dass ich alles habe und all meine Traeume  erfuellt sind. Was nun? Was auch immer ich brauche, habe ich nun. Was jetzt? Ploetzlich macht alles keinen Sinn mehr. Ich stehe an einem Abgrund, was kann ich jetzt noch tun? Ich bin sinnlos geworden. Eigentlich bin ich schon jetzt bedeutungslos, ich habe es nur noch nicht gemerkt.
Also stelle ich mir jetzt bei allem, was ich tue, bei allem, was ich anstrebe, immer die Frage: "Und wenn ich damit erfolgreich bin, was dann?" Hat das, was ich gerade tue, wofuer ich mich anstrenge, ueberhaupt irgendeinen Sinn oder gebe ich meinem Tun, meinem Streben, bloss irgendeine kuenstliche Bedeutung, nur um mich zu beruhigen, um in mir die Illusion zu verankern, das Gefuehl zu erzeugen, dass ich etwas Wertvolles mache -- und die ganze Zeit ueber vergeude ich in Wirklichkeit mein Leben und meine Energie, ohne irgendetwas Sinnvolles zu tun!
Und was macht wirklich Sinn?
Wenn ich gluecklich werden kann, ohne irgendeinen Grund, ohne irgendeine Abhaengigkeit, wenn ich alleine gluecklich sein kann, ganz allein und uebergluecklich. Wenn ich nichts mehr zu meinem Glueck benoetige, nur dann kann ich gluecklich sein, andernfalls bin ich ungluecklich, dann fehlt mir immer irgendetwas zum Glueck.




Posted at 01:45 am by hans-wolfgang
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Tuesday, October 20, 2015
Die Theorie des Karma ist ein Versuch, eine zufriedenstellende Erklaerung zu finden: In meinem vergangenen Leben machte ich etwas falsch und darum leide ich jetzt.

Das spirituelle Business mit all seinen Gurus, Methoden und Workshops hilft mir nicht nur nicht aufzuwachen, sondern laesst mich noch tiefer schlafen.
Ich bin ein trickreiches Wesen, wenn es darum geht, das Ego zu staerken und Schmerz zu vermeiden. Ob im heiligen Gewand, als Yogi oder friedvoller Krieger: Scheinbar suche ich nach der Wahrheit und merke nicht, dass ich auch auf dem spirituellen Weg einfach nur high werden will.
Es wird derzeit viel ueber Lichtarbeit geredet. Es geht aber viel mehr um Schattenarbeit, das heisst die Orte, die mein Licht am meisten brauchen, sind meine eigenen Schatten.
Das positive Denken versucht, das Leben, wie es ist, zu negieren und Kontrolle darueber zu erlangen. Aber ich erreiche das Licht nicht, indem ich mir schillernde Lichter vorstelle, sondern indem ich in den Untergrund gehe und mich mit meinen Schattren auseinandersetze.
Die spirituelle Reise dreht sich allein ums Verlieren. Es geht darum, alles zu verlieren. Und das ist nur fuer die Mutigen. Es geht darum, auf angsteinfloessende Art und Weise nackt zu werden. Alles, was ich auf der spirituellen Reise zu gewinnen scheine, ist das Ego. Es gibt absolut keinen Gewinn. Wenn Leute sagen: Ich hatte diese wundervolle spirituelle Erfahrung, dann sage ich: Ja, dein Ich hatte diese Erfahrung. Eine wirklich spirituelle Erfahrung vernichtet das Ich. Aber ich selbst kann das Ich nicht loslassen, weil ich das Ich bin. Also gibt es diese Verwirrung. Es ist wieder nur das Ego, das staendig alles ansammelt. Der wirkliche Duft der der Liebe erreicht mich erst, wenn schon genug losgelassen wurde.
Das Ich, das die Umwelt retten will, ist das gleiche Ich, das sie zerstoert. Das Ich, das ein Heiler sein will, ist das gleiche Ich, das durch seine Egozentrik all die Schmerzen verursacht. Es ist genau dieses Gefuehl, ein Ich zu sein, das es loszulassen gilt. Wenn ich glaube, ich waere mein T-Shirt, dann bin ich in Schwierigkeiten. Aber das ist es, was die Menschen tun: Sie besorgen sich einfach nur ein netteres T-Shirt. Statt Nylon ist es nun Baumwolle. Aber es ist immer noch ein T-Shirt.
Das Ego kommt zur Spiritualitaet und denkt, es kann machtvoller werden. Aber geistige Arbeit ist die Guillotine fuer das Ich. Es ist schmerzhaft. Wenn ich keine Schmerzen auf meinem spirituellen Weg habe, dann bin ich auf einem Ego-Trip. Es ist nicht angenehm.
Das positive Denken versucht den Willen zu benutzen, um den Schmerz zu verdraengen. Aber bei der Spiritualitaet geht es um Hingabe und darum, den eigenen Willen loszulassen. Das Ich ist ein Kontroll-Freak und es hat Angst. Und das erzeugt eine spirituelle Sub-Persoenlichkeit innerhalb des Egos.
Es ist das Ich, dass spirituelle Erfahrungen hat und sich dann insgeheim als etwas Besonderes fuehlt.
Dann werde ich alles tun, um solche Erfahrungen zu wiederholen. Das ist wirklich gefaehrlich, es sei denn, ich verstehe, dass diese Erfahrungen wirklich absolut nichts bedeuten. Ich kann eine Kundalini-Erfahrung haben und immer noch voellig verdreht sein. Und ich werde vielleicht sogar noch verdrehter, weil ich jetzt denke, ich waere etwas Besonderes. Mit einem Fuss stehe ich in der Einheit-Erfahrung, mit dem anderen im Ego.
Und es geht noch weiter: Die psychologische und die spirituelle Ebene sind zwei voellig verschiedene Dinge, auch wenn ich die volle Erfahrung des Erwachens habe. Es ist ein Irrglaube, dass wenn ich erst mal erwacht bin, das Ego automatisch geklaert ist. Ich kann einen Fuss fest in der Erleuchtung haben und den anderen in dem, was man PMS nennt: Power Money Sex. Und das ist das, was ich in vielen spirituellen Lehrern sehen kann: Das Geld-Ding, das Macht-Ding und das Sex-Ding.
Es geht nicht um die Aktion, es ist die Absicht. Ich kann zu zehn Workshops gehen und es kann eine interessante Erfahrung sein, aber wenn ich denke, dass sie mich erleuchten werden, dann ist das eine andere Sache. Die Quintessenz ist, dass ich Phaenomene mit dem Absoluten verwechsle. Bin ich auf der Suche nach dem Absoluten und meiner wahren Natur, ist das eine Geschichte. Geht es mir um farbige Erscheinungen, ist es eine andere. Jeder denkt, spirituelle Erfahrungen waeren das Absolute. Sie sind es nicht.
Den Menschen, die psychologische Arbeit tun, mangelt es an einer spirituellen Perspektive und viele der spirituellen Menschen haben Angst davor, sich mit ihrer Psyche auseinanderzusetzen.
Aber das Leben ist nur ein Spiegel, in dem ich mein eigenes Bewusstsein erkennen kann.
Alles, was mich an anderen Menschen stoert, ist das, was in mir selbst feststeckt. Ich kann nicht alle Menschen moegen, aber ich kann alle lieben. In der Spiritualitaet wird es oft verdreht: Ich versuche, alle zu moegen. Aber das Moegen ist der Job meines Egos. Lieben ist der Job meiner Seele. Es koennen mir also bestimmte Dinge an anderen Menschen nicht gefallen, aber ich habe meinen Frieden damit und kann sie immer noch lieben. Wenn es bei mir aber emotional etwas ausloest, dann ist mein eigenes Zeug, was ich da sehe. Wenn ich hoere, dass bestimmte Menschen immer ueber andere reden, „die, die, die“, das sind sie selbst! Alles, was mich an jemandem stoert, ist das, wo ich noch Arbeit zu tun habe.
Das Leben ist der einzige Lehrer. Aber wenn das Ego, das sich versteckt haelt, sich bedroht fuehlt, dann gehen die Sicherheitswaende hoch. Und dann beginnt die Arbeit. Also sind Liebesbeziehungen das Haerteste, was ich erleben kann. Ein Moench zu sein, ist einfach. Und ich denke, nur einer von einer Million Menschen sollte wirklich ein Moench werden. Die meisten Menschen kommen zusammen fuer Sex und dann schlafen sie ein. Aber wirklich wach zu bleiben in einer Beziehung ist das Haerteste, was ich tun kann.
Aber auch eine grosse Chance, wenn beide entschlossen sind, die Beziehung als ein Mittel des Wachstums zu nutzen.
Das Leben ist der ultimative Lehrer. Weil staendig Dinge passieren und ich staendig damit befasst bin, sie zu verarbeiten, indem ich wirklich mein Herz oeffne und schaue, wo ich gerade stehe.
Krankheit ist eine grosse Chance, weil ich dann anfange, zu fragen. Es ist nicht Gott, der mich bestraft. Das bin alles ich selbst und ich muss Verantwortung uebernehmen. Und ich muss auch erkennen, dass ich manchmal hilflos bin und von der Gnade des natuerlichen Geschehens abhaengig bin.
Wenn ich staendig in meiner Hilflosigkeit sein kann, dann bin ich OK. Wenn ich wirklich eintauche in die Hilflosigkeit, transzendiere ich das Ego, das das Leben auf eine bestimmte Weise haben moechte.
Hilflosigkeit ist brutal.
Ein Test ist: Fuehle ich mich einzigartig oder fuehle ich mich besonders? Wenn ich mich besonders fuehle, dann war die spirituelle Erfahrung nichts wert. Wenn ich mich einzigartig fuehle, werde ich diese Einzigartigkeit auch noch loslassen muessen. Aber wenn ich mich als etwas Besonderes fuehle, bin ich von meinem Weg abgekommen.
Es gibt zwei gefaehrliche Fallen. Die eine ist, zu denken, ich haette etwas erreicht, denn dann denkt das Ego, es haette etwas erreicht. Die andere ist, irgendjemandem oder irgendetwas nachzulaufen. Es gibt nichts zu bekommen. Alles, was ich erreiche, hatte ich schon die ganze Zeit. Und viele Menschen lassen sich verwirren von ihren speziellen Faehigkeiten, die jeder hat. Einige Leute werden Hellseher, einige Leute Heiler, das sind alles nur Phaenomene. Ich kann das trainieren, aber nichts von diesen Dingen hat irgendeine Bedeutung fuer das Absolute. Viele Leute stecken dort fest und fuehlen sich besonders. Und einige denken sofort, sie haben etwas zu lehren.
Wir haben immer nur Leute um uns, die fuer uns bequem sind. Spirituelle Menschen haengen nur mit spirituellen Menschen herum. Aber es braucht ein freies Wesen, um in eine unbequeme Situation zu gehen und noch immer ich selbst zu sein. Also begebe ich mich in eine Situation, in der ich sagen kann: Ich weiss nicht.



Posted at 02:21 am by hans-wolfgang
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Sunday, October 18, 2015
Spontaneitaet weiss nicht, dass sie spontan ist. In dem Moment, in dem mir meine Spontaneitaet bewusst wird, ist sie sofort weg, mein Ego beginnt nun, sich zu formieren.

Wenn ich alle meine Gefuehle einander umarmen lasse, spuere ich die Einheitlichkeit in mir wie einen Punkt, von dem meine Kraft ausgeht.
Wenn ich nach innen atme und leise und weich werde, kann ich klar und einfach leben wie ein Kind.
Wenn ich meine Gedanken klaere und meine Augen oeffne, kann ich die Wirklichkeit ueberblicken.
Wenn ich mir das Bewusstsein meiner Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit innerhalb der Gemeinschaft zugestehe, kann ich mir eine Ordnung aus dem Wesen der Gemeinschaft heraus geben; sie waechst dann heran.
Ein wechselhaftes Schicksal, zwischen Glueck und Trauer, macht mich empfaenglich und sensibel für Neues und Fremdes. Angehaeuftes Wissen jedoch ist tot, weil es nichts Neues entstehen laesst.
So sollte ich mich entwickeln:
Entstehen lassen - aber nicht festhalten;
wirken - und nicht gewinnen wollen;
ordnen - und nicht herrschen.
das ist Tao.



Posted at 02:43 am by hans-wolfgang
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Monday, September 07, 2015
Denken braucht Stimuli, Denken benoetigt neue Sinneseindruecke. Wenn meine Sinne staendig gelangweilt sind, gibt es nichts im Aussen, ueber das ich nachdenken kann.

Das SEIN ist zugleich Leere und Fuelle.
Die Leere oder das Nichts ist nur deshalb das Nichts, weil das Denken die Fuelle nicht fassen kann.
Die Fuelle des SEINs ist unendlich und daher niemals ausgeschoepft. Das Denken stellt sich faelschlicherweise vor, die Fuelle des Seins sei etwas, was man mit einem Blick umfassen oder wahrnehmen koennte, so aehnlich wie es sich Allwissenheit oder Allgegenwaertigkeit vorstellt.
Erst im Nicht-Denken oeffnet sich der pfadlose Pfad in die "offene Weite" des unendlichen Bewusstseins. Vorher gab es "Wege".
Nicht-Denken ist ein Vorgang, ist Bewegung und keine Fixierung. Das Sein ist seiend. Anders gesagt, ist das Sein nichts anderes als das Fliessen mit dem Tao. Gewahrsein ist Wahrnehmung von Wahrheit, ist Wahr-Sein, Wahr-Sagen. Gewahrsein bewahrheitet sich.
Das Sein ist beides, es ist  zugleich Ruhe und Bewegung, Leere und Fuelle. Ruhe ist Bewegung, Leere ist Fuelle.
Was fliesst,  ist das Bewusstsein des Menschen, wenn kein Widerstand mehr da ist. Tao. Da ist eine frei flottierende, nicht fixierende Aufmerksamkeit und Wahrnehmung... Natuerlich ist Fliessen, der Flow nichts, was ich bemerken kann, waehrend ES  fliesst.... sobald das Ich, das Denken einsetzt, ist Schluss mit dem Flow. Ich kann deshalb auch nur im Nachhinein interpretieren, d.h. ich kann den Vergleich ziehen zwischen vorher und nachher: das Leben im Widerstand oder das Leben ohne Widerstand. Jeder erlebt solche temporaeren Zustaende.  Allerdings faellt man dann danach wieder in das alte Ich zurueck.
Es gibt allerdings auch einen Zustand des Nicht-Denkens, aus dem ich niemals wieder herausfalle, wenn mein Denken ohne Identifikation mit meinem Ego nicht mehr im Widerstand ist, sondern nur noch bei Bedarf als hilfreiche Funktion zur Verfuegung steht.




Posted at 01:27 am by hans-wolfgang
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Thursday, August 13, 2015
Taoismus ist die Versoehnung von Geist und Natur



Die Selbstentfremdung des Menschen bedeutet tatsaechlich auch eine Abspaltung derjenigen Ebene ganzheitlicher Wirklichkeit, fuer die Tao steht. Es besteht die progressive Tendenz einer rigorosen "Verdinglichung" des Menschen und der Menschenwelt: Werden die Wertungen, die Ideale, die Moral, ja das ganze implizit verwirklichte Lebensbild einer Familie oder gar einer Gesellschaft in so absoluter Weise ueber den Heranwachsenden verhaengt, dass schlechthin seine ganze Aufnahme, seine Grundrechte, sein Angehoert- und Ernstgenommen-Werden bloss davon abhaengen, ob er sich hier restlos einfuegen kann, so muss aus dem Empfang eine Gefaengnishaft werden und dadurch, dass und wie er sie erleiden muss, wird das System der Goetzenanbetung, bei dem spaeter vielleicht daran Erkrankenden ausgebildet. Dem Leben, dem Geschoepflichen, das mitten unter uns geboren worden ist und wachsen soll, wird also kein Raum geboten, der ihm erlaubte, sich wider alle unsere Erwartungen durch etwas hindurch sinnvoll zu entwickeln, das unseren Idealen, Schemata und unserer Moral zunaechst problematisch ist oder uns tatsaechlich als im Boesen verstrickt begegnet. Wenn wir dem von uns in einen Abgottesdienst eingefuehrten Menschen aber dann nicht Schoepfer, Erhalter, Zuechtiger und Erloeser sein koennen (obwohl wir ihn in einen solchen impliziten Glauben haben hineinwachsen lassen), faellt er vielleicht spaeter in den Abgrund einer Psychose. Sein Unglaube wird dabei sogar explizit zu seiner verzweifelten, ihn hoffnungslos treibenden Angstherrschaft, wo er die Reste seines 'Eigenen' in erstarrter Isolierung zu beschuetzen und zu erhalten trachtet. Es muesste erst geklaert werden, inwieweit gerade dieses Dilemma tatsaechlich Grundlage einer schizophrenen Beeintraechtigung sein kann; in jedem Fall steht es am Anfang der Entwicklung zum Sozialtypus 'Untertan', dem 'autoritaeren Charakter'; dies ist die Grundsituation der ihrer Autonomie enteigneten Menschen unserer Gesellschaft, die gleichwohl alleingelassen werden. Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit entsteht aus der Entfremdung des Menschen von seiner Umwelt und letztlich aus der Saekularisierung, der Abkehr oder Spaltung der Menschen vom Tao. Diese Anthropozentrik ist zerstoererisch: Das selbstherrliche Verfuegen ueber die Realitaet, ueber das, was gut und boese, richtig oder falsch, erlaubt bzw. nicht erlaubt ist, was anstaendig oder unanstaendig, gerecht bzw. ungerecht ist, was zu verstehen ist und was als uneinfuehlbar zu verdammen und abzustossen ist, was nicht geduldet, nicht einmal angehoert oder angesehen, geschweige denn verstanden werden darf, sondern isoliert und zum Verstummen, zum Verschwinden gebracht werden soll -- dieses selbstverstaendliche Besitzergreifen von der 'Wirklichkeit' beschirmt uns davor, in die Abgruende unseres Menschseins -- in unsere eigenen Noete -- in die eigene Versklavung -- in die Not unserer Mitmenschen, in unsere Mitverantwortung hinabtauchen zu muessen. So werden wir vor Aengsten, vor Auseinandersetzungen, vor schmerzhaften Einsichten und vor dem Mittragen der gemeinsamen Buerde bewahrt.

Posted at 09:29 am by hans-wolfgang
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Monday, April 07, 2014
The same radius



I have not been in contact with myself for so long, for many lives. I am alienated from myself, I have become a stranger to myself, because of this repressive attitude. I go on repressing everything. I have not screamed, not laughed, not cried authentically. I have not done anything authentically, deeply; I have not done anything in which my totality is involved.

Posted at 11:45 pm by hans-wolfgang
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