Entry: Friedrich Nietzsche zog die Freiheit der Religion vor Tuesday, November 24, 2015



Friedrich Nietzsche war der einzige grosse Denker, der keine blinde Gefolgschaft um sich scharte. Er blieb abseits und alleine. Alles, was er forderte, war, dass man ihm bloss zuhoert. Niemals forderte er Glauben oder Hingabe und unterscheidet sich hierin von vielen Religionsgruendern, die spirituelle Sklavenhalter waren.
Friedrich Nietzsche irrte sich an vielen Punkten, aber er war sicherlich ein Mann, der die Freiheit liebte und die Individualitaet des anderen so sehr respektierte, dass er den anderen nicht  dazu bekehrte, ein Nachfolger zu werden. Denn jemanden zur Nachfolge zu bekehren bedeutet, ihn zu zerstoeren, seine Authentizitaet zu blockieren, ihn zu einem Heuchler, zu einem spirituellen Sklaven zu machen. Und das haben alle Religionsgruender getan. Sie haben auf der ganzen Welt die spirituelle Sklaverei begruendet.
Das zumindest hat Nietzsche nicht verbrochen. Er waere dazu faehig gewesen, weitaus faehiger als ein Jesus, Mohammed, Moses oder Krishna, Leute zu beeinflussen und eine blinde Gefolgschaft um sich zu sammeln. Aber weil er dies nicht tat, verdient er grossen Respekt.


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